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Multifunktionaler Brennholzwagen

Die Idee für dieses Projekt hatte ich im Winter: Als ich immer das Holz für den Ofen ins Haus schleppte. Dies war zum einen immer sehr mühsam und zum anderen sah es auch nicht so schön aus, wenn sich immer mehrere Körbe im Zimmer stapelten. Es musste also eine bessere Lösung her!

Da ich sowieso alles gerne auf Rollen habe (mein Rücken dankt es mir), wusste ich schnell in welche Richtung das Projekt gehen sollte. Ein Rollbrett und ein Holzkorb würden das Problem der ganzen Körbe um den Ofen herum nicht beheben. Also ging die Idee in Richtung „Kiste“. Es sollte aber auch genug reinpassen, also musste die Kiste auch noch hoch sein. Aber bei einer zu hohen Kiste kommt man wieder schlecht an den Boden ran.

Die Konsequenz war, dass die Kiste also mehrteilig sein musste. Ich wollte aber keine Stapelkisten haben, da der Boden immer nur stören würde. Deshalb habe ich mich schließlich für eine rollbare Kiste entschieden und zusätzlich einen Aufsteller für obendrauf.

So habe ich gleich ein paar Vorteile auf einmal: Ich habe nicht nur eine hohe Kiste, in die viel Brennholz passt, der Kaminholzwagen kann auch als Tisch fungieren oder in zwei Hocker verwandelt werden.

Beim Grillen ist das der Hit: Hocker, Tisch und genügend Stauraum für alles was man so braucht (Holz oder Getränke). Was alles im „Rollcaddy“ drin sein soll, bleibt jedem selbst überlassen.

Material Werkzeug
4 Räder (mit Lenkrollen, wobei zwei gebremst sind) Säge
Holzplatten (OSB Platten mit 18mm Stärke) Schrauber
Schrauben Schleifer
Holzdübel  
Leim  

Schritt 1: Zusägen der Wände

Als erstes habe ich die Platte in je 4 Stücke mit einer Höhe von 40 cm (für die untere Kiste) und dann nochmal 4 Stück mit einer Höhe von 50 cm (für die obere Kiste) zugeschnitten. Die 40cm habe ich als Maß wegen den Rollen gewählt, die auch nochmal 10cm hoch sind. So sind beide Teile optisch gleich hoch. Die Breite der zugeschnittenen Platten habe ich auf 50 cm festgelegt.

Um die Platten zu sägen, habe ich die Handkreissäge genommen. Hier empfiehlt es sich ggf. an einer Schiene/Anschlag entlang zu sägen, um einen sauberen Schnitt hin zu bekommen. Als Bodenplatte ergibt sich durch die Plattenstärke und der Schenkellänge ein Maß von 51,8cm. Ich habe es auf 52 cm geschnitten, um es später (nach der Montage) runter zu schleifen. Somit kann ich ggf. Toleranzen ausgleichen.

Schritt 2: Verbinden der Korpusse

Für die Korpusse habe ich die Wände mit Stoßdübeln verbunden. Zusätzlich noch verleimt und verschraubt. Dabei habe ich alles vorgebohrt und gesenkt.

Damit der Aufsteller nicht verrutscht, habe ich an die untere Kiste einen Rahmen gemacht, welcher genau so viel übersteht, wie die Deckelplatte dick ist.

Schritt 3: Befestigen der Deckel

Den Deckel für die obere Kiste habe ich mit Leisten im Deckel selbst gesichert.

Damit der Deckel für die untere Kiste nicht lose ist, habe ich diesen mit einem Holzdübel in der Mitte versehen.

Beim anderen Deckel habe ich eine Bohrung in die Mitte gemacht, somit sind beide Deckel miteinander gesichert.

Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht, dies wünsche ich auch jedem anderen beim Basteln!

AutorChristopher Thompson
Lesezeit8 Minuten

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