Nahaufnahme einer blühenden Erdbeerpflanze in der dunklen Erde eines mit grauer Folie ausgekleideten Hochbeets.
Nahaufnahme einer blühenden Erdbeerpflanze in der dunklen Erde eines mit grauer Folie ausgekleideten Hochbeets.
Nahaufnahme einer blühenden Erdbeerpflanze in der dunklen Erde eines mit grauer Folie ausgekleideten Hochbeets.

Hochbeetbau leicht gemacht

DO IT YOURSELF

Frisches Gemüse aus dem eigenen Garten – und das ganz bequem in der perfekten Arbeitshöhe: Hochbeete sind nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Hingucker. Noch besser wird es, wenn du dein Hochbeet einfach selbst baust. So kannst du Maße, Material und Aufbau genau an deine Bedürfnisse anpassen.
In diesem Beitrag erfährst du Schritt für Schritt, wie du mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Vorbereitung im Handumdrehen dein eigenes Hochbeet baust – stabil, langlebig und sogar wühlmaussicher.

Zwei fertig aufgebaute Hochbeete aus Holz stehen vor einem Zaun, eines davon ist bereits mit Erdbeerpflanzen bepflanzt.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du schnell und einfach dein eigenes Hochbeet bauen kannst.

Werkzeug und Material

Material

  • 64 Senkkopfschrauben
  • 8 Lärchenbohlen sägerau (165 × 18 × 2,5 cm)
  • 8 Lärchenbohlen sägerau (95 × 18 × 2,5 cm)
  • 8 Kanthölzer Fichte sägerau (4 × 6 × 30 cm)
  • Wühlmausdraht (100 × 350 cm)
  • Folie

Anleitung für das Hochbeet

Schritt 1: Vorbereitungen

Bevor du loslegst, musst du entscheiden, welche Maße dein Hochbeet haben soll. Das hängt natürlich vom Platzangebot ab, aber auch von den Pflanzen, die du hineinpflanzen möchtest. Wenn du mehrere Hochbeete nebeneinander aufstellen möchtest, solltest du genug Platz zwischen den Beeten einplanen, um dort fürs Bepflanzen, Jäten und ggf. Ernten bequem stehen zu können.

Ich habe mich für zwei Hochbeete mit den Maßen 1,65 × 1,00 m entschieden. Die Beete haben eine Endhöhe von 36 cm (das entspricht zwei 18 cm breiten Lärchenbohlen).

Eine Frau kniet auf dunkler Erde vor einem Holzzaun und misst die Fläche mit einem Holz-Gliedermaßstab aus.
Nahaufnahme eines Gliedermaßstabs auf dunkler Erde, der einen Bereich von etwa 100 Zentimetern anzeigt.

Schritt 2: Materialauswahl und Zuschnitt

Passendes Holz für den Hochbeetbau findest du im Holzhandel oder im Baumarkt. Lärche ist eine gute Wahl für Hochbeete, da sie langlebig und witterungsbeständig ist. Lange Bohlen kannst du direkt vor Ort in handlichere Stücke zuschneiden lassen. Dafür musst du dir aber vorab bereits Gedanken über die Maße gemacht haben. 

Für zwei Hochbeete mit den Maßen 1,65 × 1,00 m benötigst du: 

  • 8 lange Lärchenbohlen sägerau (165 × 18 × 2,5 cm)
  • 8 kurze Lärchenbohlen sägerau (95 × 18 × 2,5 cm)
  • 8 Kanthölzer Fichte sägerau (4 x 6 x 30 cm)

Die vorgeschnittenen Bohlen und Kanthölzer schneidest du mit der Akku-Zug-Kapp-Gehrungssäge auf die gewünschte Länge.

Schritt 3: Holz streichen

Je nachdem, für welches Holz du dich entschieden hast, kann es sinnvoll sein, die Bretter vor dem Aufbau zu streichen. Die Lasur schützt das Holz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Es ist dadurch langlebiger und bleibt optisch schöner. Lärche oder Douglasie musst du nicht unbedingt streichen – das Holz ist auch ohne Anstrich lange haltbar. Es vergraut allerdings mit der Zeit (nur optisch, kein Qualitätsverlust). Möchtest du das Beet mit einer Lasur streichen, solltest du insbesondere beim Gemüseanbau darauf achten, nur ungiftige Lasuren zu verwenden. Nach dem Streichen muss das Holz trocknen.

Eine Hand streicht mit einem Pinsel braune Lasur auf eine Holzplanke, daneben steht eine Farbdose.
Eine Frau kniet auf Pflastersteinen und verschraubt zwei Holzbretter mit einem Einhell Akku-Bohrschrauber.

Schritt 4: Beete aufbauen

Nun kannst du die Beete zusammenbauen. Achte dabei darauf, die Hochbeete auf einer ebenen Fläche zu montieren. Zunächst verschraubst du mit dem Akkuschrauber den unteren Rahmen des Hochbeetes. Die Bretter werden dafür nicht direkt aneinander, sondern jeweils an dem Kantholz festgeschraubt. Pro Brett verwendest du vier Schrauben (zwei an jeder Seite). Die Kanthölzer sollten für mehr Stabilität unten bündig auf dem Boden stehen. Anschließend schraubst du die oberen Lärchenbohlen an dem Kantholz fest. Aus optischen Gründen haben wir unsere Kanthölzer mit 30 cm etwas kürzer gewählt, als die Hochbeete hoch sind, sodass sie im befüllten Hochbeet von oben nicht zu sehen sind.

Schritt 5: Wühlmausdraht zuschneiden und befestigen

Zum Schutz vor Wühlmäusen empfiehlt es sich, unten einen Wühlmausdraht am Hochbeet zu befestigen. Diesen schneidest du mit dem Seitenschneider auf die gewünschte Länge. Am besten verwendest du direkt einen Draht in der passenden Breite, den du nur noch auf die passende Länge bringen musst. Mit dem Akku-Tacker kannst du den Draht an der Unterseite des Hochbeetes befestigen.

Nahaufnahme des Einhell Akku-Naglers FIXETTO, der ein engmaschiges Drahtgitter an einem Holzbalken befestigt.
Eine Frau kniet im Garten und befestigt mit einem Einhell Akku-Nagler ein Drahtgitter am Boden eines Holzrahmens.

Schritt 6: Folie zuschneiden und befestigen

Um das Holz zu schützen, solltest du die Beete von innen mit einer Folie auskleiden. Hierfür kannst du beispielsweise eine Noppenfolie oder Teichfolie verwenden. Du schneidest die Folie mit der Schere zurecht und befestigst sie mit einem Handtacker.

Eine Frau kniet in einem Holzrahmen und schneidet graue Teichfolie mit einer Schere passend zu.
Eine Hand befestigt mit einem silbernen Handtacker die graue Teichfolie am inneren Rand eines Holzrahmens.

Schritt 7: Erde glattziehen und Beete aufstellen

Der Untergrund für die Hochbeete muss ebenerdig sein. Solltest du sie auf der Erde aufbauen, musst du diese vorher glattziehen. Anschließend können die Beete an ihrem Bestimmungsort aufgestellt werden.

Ein Mann in Arbeitskleidung ebnet mit einem Rechen die dunkle Erde vor einem Holzzaun ein.

Schritt 8: Hochbeete befüllen und bepflanzen

Wenn die Beete an ihrem gewünschten Platz stehen, kannst du sie befüllen. Nutze unten gröberes Material, wie zum Beispiel Äste, Zweige oder groben Strauchschnitt. Das sorgt für eine gute Drainage. Anschließend kommen Laub, Rasenschnitt oder halb reifer Kompost. Danach fügst du reifen Kompost hinzu und zu guter Letzt eine hochwertige Pflanzerde. Und dann ist es soweit: Die ersten Pflanzen können in dein neues Hochbeet einziehen.

Eine Frau steht an einem Hochbeet und füllt mit einer Schaufel dunkle Erde in den mit Folie ausgekleideten Holzrahmen.
Eine lächelnde Frau kniet neben einem frisch mit Erde befüllten Hochbeet und hält eine Erdbeerpflanze bereit.

Fazit

Und schon ist dein eigenes Hochbeet fertig! So schnell und einfach kannst du dir dein eigenes Beet zaubern. 

🌱 Viel Spaß beim Nachbauen, Anpflanzen und Ernten!

Passende Geräte zum Projekt

Hier findest du Einhell Geräte und Zubehör, die sich optimal für die Umsetzung des DIY-Projekts eignen.

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Bild der Autorin Lena Hartmann.
Verfasst von Lena Hartmann
Veröffentlicht am 23.04.2026

„Garten zum Mitmachen“ – das gibt es bei Lena Hartmann, auf Instagram bekannt als @lenas_staudengarten. Auf ihrem Kanal teilt sie neben Tipps und Tricks für ganzjährig blühende Staudenbeete immer wieder spannende DIY-Projekte aus Holz. So sind in den vergangenen Jahren ein verspielter Holzzaun mit Dächern und Fenstern, ein Holzdeck mit Teich und eine Wandverkleidung aus Holz für Bienensteine und andere Dekoobjekte entstanden. Ihre Hands-on Mentalität wirkt ansteckend und so inspiriert sie auf Instagram eine wachsende gartenbegeisterte Community.