In diesem Artikel lernst du alles über:
Werkzeug und Material
Material
- 5 Vierkanthölzer aus Fichtenholz: 2 m x 7 cm 7 cm
- 2 Aufschraubhülsen
- 2 Eckverbinder
- Bodenhaken
- Robuste Schnur zum Spannen
- Haken
- 4 x 40 Spanplattschrauben
Anleitung für die Leinwand
Schritt 1: Balken abschleifen
Bevor du loslegst, solltest du alle Holzbalken gründlich abschleifen. So entfernst du raue Stellen und sorgst dafür, dass die Oberfläche sauber und angenehm zu bearbeiten ist.
Schritt 2: Balken mit Eckverbindern zu Rahmen verbinden
Nachdem alle Balken vorbereitet sind, kannst du den Rahmen für die Leinwand zusammenbauen. Dafür werden die einzelnen Vierkanthölzer mithilfe von Eckverbindern miteinander verbunden. Die Eckverbinder sorgen dafür, dass die Konstruktion stabil bleibt und sich gleichzeitig später wieder einfach auseinanderbauen lässt.
Damit alles sicher hält, kannst du die Balken zuerst in die Eckverbinder einsetzen und anschließend mit Schrauben fixieren. Dafür kannst du einen Akkuschrauber verwenden, um die Schrauben sauber und fest in das Holz zu schrauben. So entsteht Schritt für Schritt ein stabiler rechteckiger Rahmen, der später die Leinwand trägt.
Wichtig ist dabei, darauf zu achten, dass alle Verbindungen fest sitzen und der Rahmen möglichst gerade aufgebaut wird. Dadurch hängt die Leinwand später sauber und das projizierte Bild wirkt gleichmäßig.
Schritt 3: Füße bauen
Damit deine Leinwand später stabil steht, brauchst du zwei Standfüße. Dafür verwendest du eines der insgesamt fünf Vierkanthölzer mit einer Länge von 2 Metern.
Schneide das Holz zuerst in vier gleich lange Stücke. So entstehen vier Balken mit jeweils 50 cm Länge. Für jeden Fuß werden zwei dieser Stücke benötigt.
Anschließend musst du bei jedem Holzstück mittig eine kleine Aussparung beziehungsweise Kerbe einsägen. Dadurch lassen sich immer zwei Balken genau ineinanderstecken. So entsteht pro Fuß eine stabile X-Form, die der Leinwand später sicheren Halt gibt.
Damit du später den Rahmen sicher auf den Füßen befestigen kannst, montiere Aufschraubhülsen. Diese kannst du ganz einfach auf den Füßen festschrauben. In die Hülsen kannst du dann den Rahmen, bzw. die Leinwandkonstruktion anschließend einstecken. Dadurch steht die Leinwand stabil, bleibt aber trotzdem flexibel und ist schnell auf- und abbaubar.
Schritt 4: Leinwand zuschneiden
Bevor du die Leinwand am Rahmen befestigen kannst, musst du sie zunächst auf die passende Größe zuschneiden. Rolle hierfür den Stoff aus und passe ihn an die Maße des Holzrahmens an. Anschließend kannst du die Leinwand mit dem Akku-Trennschleifer gerade zuschneiden. Achte dabei darauf, möglichst sauber zu arbeiten, damit die Kanten später ordentlich aussehen und die Leinwand gleichmäßig gespannt werden kann.
Schritt 5: Leinwand festtackern
Sobald der Rahmen steht, kannst du die Leinwand befestigen. Dafür wird der Stoff zunächst sauber am oberen Querbalken ausgerichtet und anschließend mit einem Tacker Schritt für Schritt fixiert. Achte dabei darauf, die Leinwand möglichst gerade anzubringen, damit später ein sauberes Bild projiziert werden kann. Am unteren Ende solltest du die Leinwand zusätzlich an einem sogenannten Beschwerungsbalken befestigen.
Dieser Balken sorgt dafür, dass die Leinwand nach unten gespannt wird und durch das zusätzliche Gewicht ruhiger hängt. Gerade draußen beim Public Viewing ist das praktisch, da die Leinwand dadurch weniger verrutscht oder sich bei leichtem Wind bewegt.
Durch die Kombination aus oberer Befestigung und unterem Beschwerungsbalken entsteht eine stabile und gleichmäßige Projektionsfläche.
Schritt 6: Leinwand festspannen
Damit die fertige Leinwand beim nächsten Einsatz auch stabil ist, solltest du sie zusätzlich festspannen. Dafür kannst du eine robuste Schnur an den oberen zwei Enden des Rahmens mit Haken befestigen. Die Schnüre werden anschließend schräg nach außen gespannt und im Boden fixiert. Dafür eignen sich Bodenhaken optimal. Diese kannst du mit einem Hammer fest ins Gras einschlagen. Sie sorgen dafür, dass die gesamte Konstruktion sicher an ihrem Platz bleibt.
Schritt 7: Public Viewing genießen
Sobald die Leinwand fertig aufgebaut und gespannt ist, fehlt nur noch die passende Technik für den perfekten Fußballabend. Dafür kannst du den Beamer einfach an die Energiestation anschließen, sodass du auch draußen im Garten oder auf der Terrasse flexibel Strom nutzen kannst – ganz ohne lange Kabel durchs Haus.
Jetzt musst du nur noch den Beamer richtig ausrichten, das Bild an die Leinwand anpassen und schon kann das Public Viewing starten. Mit einer großen Bildfläche, Snacks und kühlen Getränken aus der Kühlbox entsteht schnell echtes Stadionfeeling direkt bei dir zu Hause.
Schritt 8: Platzsparend verstauen
Nach dem Spiel lässt sich die gesamte Konstruktion schnell wieder abbauen. Dank der Eckverbinder kannst du die einzelnen Balken ganz einfach voneinander trennen, ohne dass aufwendiges Werkzeug nötig ist. Auch die Schnüre, Haken und Bodenanker kannst du unkompliziert entfernen und für den nächsten Einsatz verstauen. Die Leinwand kannst du anschließend zusammenrollen oder falten, während die einzelnen Holzbalken platzsparend gelagert werden können.
So ist deine DIY-Public-Viewing-Leinwand jederzeit bereit für das nächste Fußballspiel.
Auf zum Public Viewing!
⚽🏃🏼♂️ Und fertig ist deine Public-Viewing-Leinwand!
Mit wenig Materialien und etwas handwerklichem Aufwand hast du dir selbst eine stabile, mobile Public-Viewing-Leinwand gebaut, die sich schnell auf- und abbauen lässt. Damit bist du perfekt vorbereitet und einem WM-Abend mit Freunden und guter Stimmung steht nun nichts mehr im Weg!
Passende Geräte zum Projekt
Hier findest du Einhell Geräte und Zubehör, die sich optimal für die Umsetzung des DIY-Projekts eignen.

