Outdoor-Frühjahrsputz: So bringst du Terrasse und Hof auf Hochglanz

Es ist Frühling und die warmen Sonnenstrahlen locken uns wieder nach draußen in den Garten. Doch wer kennt das nicht: Der Winter hat seine Spuren hinterlassen und Terrasse, Einfahrt und Hof sind von Schmutz, Blättern und anderen Rückständen bedeckt. Höchste Zeit also für den Frühjahrsputz im Freien! Doch wie gehst du dabei am besten vor und worauf solltest du achten?

In diesem Blogbeitrag geben wir dir Tipps und Tricks zum Outdoor-Frühjahrsputz an die Hand. Dabei erfährst du insbesondere, wie du harte und weiche Bodenbeläge wie Stein- und Natursteinböden sowie Holzterrassen reinigst und welche Geräte dabei hilfreich sind. Worauf wartest du also noch? Lass uns gemeinsam deine Outdoor-Oase auf Hochglanz bringen!

In diesem Beitrag erfährst du, wie du mit einfachen Tipps und Tricks deine Outdoor-Oase auf Hochglanz bringst.

Bye bye Winterdreck: So wird dein Outdoor-Bereich blitzblank

Nach einem nassen und kalten Winter ist es oft unvermeidlich: Der Outdoor-Bereich sieht nicht mehr so sauber und gepflegt aus wie zuvor. Besonders Terrassen haben unter dem Herbstlaub und dem Winterwetter gelitten. Holzterrassen verfärben sich zum Beispiel nicht selten durch Regen, Frost und UV-Strahlen. Diese Verwitterungsschicht nennt sich "Patina". Während die Patina für den Vintage- und "Shabby Chic"-Look oft sogar künstlich erzeugt wird, ist sie auf Holzterrassen meist eher unerwünscht. Doch keine Sorge! Mit den richtigen Geräten und etwas Zeit lässt sich die Terrasse wieder in Schuss bringen.

Geräte für eine gründliche Reinigung

  • Hochdruckreiniger
  • Akku-Oberflächenbürste
  • Akku-Fugenreiniger
  • Akku-Kehrmaschine
  • Akku-Laubbläser

 

Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass verschiedene Böden unterschiedliche Reinigungsmethoden erfordern. Flächen aus Pflastersteinen benötigen eine andere Behandlung als Naturstein-Terrassenplatten oder Holzterrassen. Der Hochdruckreiniger eignet sich zum Beispiel nur bedingt für bestimmte Steinböden. Je nach Art der Terrassenplatten, sollte das richtige Reinigungsgerät ausgewählt werden, um Kratzer oder Schäden an den Platten zu vermeiden. Auch bei Holzterrassen ist die Wahl der Bürste und die Verwendung von schonenden Reinigungsmitteln enorm wichtig. Nicht zu vergessen sind die Fugen, in denen sich vor allem bei Steinböden gerne Schmutz und Unkraut findet. 

Kurz gesagt: Für eine erfolgreiche Reinigung deiner Terrasse oder Hofeinfahrt ist es wichtig, die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Bodenbeläge zu berücksichtigen. Mit den richtigen Geräten und Methoden lässt sich jedoch jeder Boden wieder in einen gepflegten Zustand bringen.

Die nötige Vorarbeit: Aufräumen vor der Reinigung

Bevor du dich daran machst, deine Terrasse oder Hofeinfahrt zu reinigen, solltest du sicherstellen, dass die Fläche grob von Schmutz befreit wurde. Dazu solltest du vorab alle losen Gegenstände und Gartenmöbel entfernen. Möbel, die über den Winter draußen geblieben sind, kannst du in diesem Zuge separat reinigen, damit am Ende die gesamte Terrasse wieder glänzt.

Den groben Dreck entfernst du übrigens am besten durch eine schnelle Runde mit der Akku-Kehrmaschine. Diese kehrt Schmutz, Steinchen und lose Blätter dank Power X-Change Akku-Antrieb automatisch in den Kehrbehälter. Liegen viele Blätter herum, ist ein Akku-Laubbläser oder Laubsauger eine gute Wahl. 

  • Extra-Tipp: Auch in der Dachrinne sammelt sich Laub und Schmutz. Mit einem Akku-Laubbläser mit Dachrinnen-Set kannst du diese mühelos frei pusten. So hast du nicht nur eine saubere Terrasse, sondern auch eine freie Dachrinne, durch die das Regenwasser wieder optimal ablaufen kann.

So reinigst du harte Steinböden gründlich

Böden aus Stein sind im Allgemeinen robuster als Holzböden und weniger anfällig für Witterungseinflüsse. Dennoch kann es mit der Zeit zu Verschmutzungen kommen. Insbesondere bilden sich Schmierschichten, Algen und Moos auf den Pflastersteinen. Um diese zu beseitigen, gibt es zwei Möglichkeiten: eine chemische oder eine mechanische Reinigung der Steinböden. Statt zu aggressiven Chemikalien zu greifen, kannst du deine Terrasse auch umweltschonend mit den passenden Geräten von Einhell reinigen. Welche Reinigungsgeräte jeweils geeignet sind, ist abhängig von der Art der Terrassenplatten.

Harter Stein - einfache Reinigung

Je härter der Stein, desto unempfindlicher ist er in der Regel. Pflastersteine aus Beton, Verbundsteine oder sehr grobe, harte Natursteine wie Granit, Basalt, Quarzit oder Porphyr haben meist keine Probleme mit einer etwas "gröberen" Behandlung. Zum Reinigen kannst du hier den Hochdruckreiniger, bei Bedarf in Kombination mit dem Flächenreiniger verwenden. Auch die PICOBELLA Akku-Oberflächenbürste beseitigt grobe Verschmutzungen in Verbindung mit der ULTRA-Bürste. Die robuste Stahlbürste beseitigt hartnäckigen Schmutz, Ablagerungen, Flechte, Moos und Rost ohne Probleme. Vorsicht gilt hier aber bei polierten, geschliffenen oder versiegelten Natur-/Kunststeinoberflächen und Basalt.

Fugen nicht vergessen: Ein optimales Erscheinungsbild entsteht nicht alleine durch die sauberen Pflastersteine. Auch die Fugen dazwischen sollten gereinigt werden, zum Beispiel mit dem Akku-Fugenreiniger. Die Drahtbürste entfernt Dreck und Unkraut, sollte aber nur bei Pflastersteinen verwendet werden, welche nicht anfällig für Kratzer sind. Unter Umständen solltest du danach neuen Sand in die Fugen einkehren.

Glatte, nicht versiegelte Steinböden

Glatte Pflastersteine und Steinoberflächen, die nicht versiegelt wurden, kannst du mit der PICOBELLA und der MEDIUM-Bürste reinigen. Darunter fallen zum Beispiel Fliesen, Betonsteine oder Terracotta. Bei manchen hartnäckigen Verschmutzungen ist dabei eine Reinigung in beide Bürstendrehrichtungen (Vor- und Rückwärtslauf) von Vorteil. Bist du besonders vorsichtig, kannst du dich auch mit einem Hochdruckreiniger an den Pflastersteinen versuchen. Halte dabei aber genug Abstand zu den Steinen und arbeite, wenn möglich, mit weniger Druck. Bist du dir unsicher, was dein Boden aushält, solltest du deine "Reinigungsmethode" immer zunächst an einer unauffälligeren Stelle testen.

Nicht versiegelte Steinoberflächen können mit der MEDIUM-Bürste der PICOBELLA bedenkenlos gereinigt werden.

Empfindliche, weiche Natursteinböden

Auch Stein kann empfindlich sein! Zum Beispiel können Natursteine wie Marmor, Kalkstein, Schiefer oder Travertin durchaus verkratzt werden. Schon der Hochdruckreiniger kann bei zu hohem Wasserdruck die Terrassenplatten beschädigen. Zudem sieht Marmor, wenn er mit zu viel Wasser gereinigt wird, schnell stumpf aus. Am besten reinigst du solche empfindlichen Böden nur mit klarem Wasser und einer weichen Bürste aus Naturborsten. Alternativ kannst du den Boden einfach, wie auch im Innenbereich, mit dem Wischmopp reinigen.

So wird deine Holzterrasse strahlend sauber

Eine Holzterrasse verleiht jedem Garten eine warme und gemütliche Atmosphäre. Doch um diese gemütliche Atmosphäre zu erhalten, solltest du das Holz regelmäßig pflegen und reinigen. Denn durch Witterungseinflüsse und UV-Strahlen verändert sich das Material und es entsteht oft ein ungewollter Grauschleier. Doch nicht nur das Aussehen leidet darunter. Ist die Holzterrasse unlackiert, kann Feuchtigkeit in die Risse und Holzporen eindringen. Dadurch entsteht ein optimaler Nährboden für Pilze. Damit du möglichst lange Freude an deiner Terrasse hast, zeigen wir dir, worauf du bei der Pflege achten solltest.

Unterscheidung: Terrassen aus Hartholz vs. Weichholz

Je nach Art des Holzes, aus dem die Terrasse besteht, solltest du unterschiedlich vorgehen. Harthölzer wie Bambus, Bangkirai oder Kempas sind sehr widerstandsfähig, sie haben in der Regel kein Problem mit dem Wasserdruck des Hochdruckreinigers. Weit verbreitet als Bodenbelag für Terrassen sind auch Weichhölzer wie Lärche oder Douglasie, die wiederum durch den Hochdruckreiniger beschädigt werden könnten. In jedem Fall die richtige Wahl, egal für welches Holz, ist die Akku-Oberflächenbürste PICOBELLA.

Vorgehen

  1. Kehren: Groben Schmutz solltest du regelmäßig, aber insbesondere vor der ausgiebigen Reinigung abkehren. Achtung: Verwende einen Besen mit weichen (Natur-)Borsten. Zu harte Borsten könnten das Holz verkratzen.
  2. Nasse Reinigung: Um deine Holzterrasse sanft zu reinigen und zu pflegen, kannst du die Akku-Oberflächenbürste PICOBELLA mit der SOFT-Bürste verwenden. Angeschlossen an den Gartenschlauch, verteilst du das Wasser auf dem Holz und bürstest gleichzeitig Verschmutzungen und Dreck aus dem Holz. Das funktioniert schonend und ganz ohne chemische oder säurehaltige Reinigungsmittel, die das Holz angreifen könnten. Achte dabei immer darauf, das Holz in Längsrichtung, als in die Richtung der Holzfasern, zu reinigen. Grundsätzlich empfehlen wir dir, die Bretter einzeln, beziehungsweise eine Terrassendiele nach der anderen zu säubern.
  3. Trocknen lassen: Bevor du das Holz eventuell weiter behandelst, solltest du ausreichend trocknen lassen. Bei trockener Witterung solltest du der Holzterrasse mindestens 24 Stunden Zeit geben.
  4. "Versteckte" Flächen nicht vergessen: Oft fallen Blätter und Dreck zwischen die Holzdielen und rutschen unter die Terrasse. Diese "Schmutzecken" kannst du ohne großen Aufwand mit einem Akku-Laubbläser auspusten.
Die SOFT-Bürste der PICOBELLA - in Verbindung mit einem Gartenschlauch - eignet sich hervorragend zum Reinigen von Holzterrassen.

Tipps zur Auffrischung:

  • Holzfarbe auffrischen: Deine Holzterrasse hat ihre Farbe "verloren"? Zur Auffrischung kannst du einen Entgrauer verwenden, der das Holz materialschonend wieder aufhellt. Verwende den Entgrauer entsprechend der Herstellerangaben. Meist musst du die Holzfläche befeuchten, bevor du den Entgrauer mit einem Pinsel aufträgst. Nachdem er lange genug eingezogen ist, sollte er mit genug Wasser und einer Bürste ausgewaschen werden.
  • Grünbeläge entfernen: Haben sich Grünbeläge auf deiner Terrasse gebildet, reicht es oft schon aus, sie mit der PICOBELLA Oberflächenbürste und ausreichend Wasser wegzubürsten.

Extra-Tipps: Pflege und Schutz von Terrasse und Hof

Grundsätzlich solltest du Hof, Einfahrt und Terrasse regelmäßig pflegen. Vor allem groben Dreck solltest du zuverlässig beseitigen, denn Flecken oder beispielsweise Vogelkot kann durch die Sonneneinstrahlung eintrocknen. Diese hartnäckigen Verschmutzungen werden dann umso schwieriger von Terrassenplatten und Holzflächen zu entfernen.

Du willst deinem Holzboden zusätzliche Pflege gönnen? Nach der regelmäßigen Reinigung kannst du ihn mit einem, für die jeweilige Holzart passenden Pflegeöl einpinseln. Durch das Einölen wird die Holzoberfläche geglättet und es entsteht eine wasser- und schmutzabweisende Schicht. Abhängig von der Wahl des Öls kannst du die Holzfarbe auffrischen (transparentes Öl) oder sogar verändern (farbiges Öl). Im Optimalfall ölst du deine Holzterrasse bei bedecktem Himmel oder im Schatten ein. Direkte Sonneneinstrahlung solltest du vermeiden, da das Öl sonst zu schnell trocknet und nicht optimal in das Holz einziehen kann.

Nach der regelmäßigen Reinigung kannst du die Holzdielen mit einem für die jeweilige Holzart passenden Pflegeöl einpinseln.